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Traum-Schlitzer Freddy Krueger (Robert Englund) ist bei den Teenagern in der einst so gefürchteten Elm Street
längst in Vergessenheit geraten. Mit Hilfe des gnadenlosen Killers Jason (Ken Kirzinger) möchte Freddy wieder
Angst und Schrecken verbreiten...
In Freddy Vs. Jason treffen zwei der bestimmenden Horror-Ikonen der 80er Jahre erstmalig zum
Slasher-Gipfeltreffen aufeinander: Pizzagesicht Freddy Krueger, bekannt aus insgesamt 7 Nightmare on
Elm Street-Filmen und Jason Vorhees, der Macheten-Mörder mit der Eishockey-Maske aus der 10-teiligen
Freitag der 13.-Reihe. Das Ergebnis des genreerprobten Regisseurs Ronny Yu (Chucky's Braut)
dürfte die Fangemeinde erfreuen: Wie in ihren besten Zeiten und als ob sie nie von der Bildfläche verschwunden
wären, meucheln die beiden Stars mehr oder weniger fantasievoll bevorzugt strunzdoofe Teenager.
Angestrebter Höhepunkt ist dann der unvermeidliche Showdown, den die zwei Giganten in wilder, gewollt
übertriebener Wrestling-Manier austragen. Wer das bessere Ende für sich entscheiden kann, soll an dieser
Stelle natürlich nicht verraten werden. Eines dürfte trotzdem klar sein: In ganzen Stücken beendet weder der
hinterhältige Freddy noch sein tumber Widersacher das Finale. Der kommerzielle Erfolg des gewagten
Franchise-Crossovers dürfte übrigens erst der Anfang einer neuen Horror-Welle sein. Weiter geht's diesen
Sommer mit Alien Vs. Predator und Gerüchten zufolge gehen sich demnächst Freddy, Jason und Ash
(aus der Tanz der Teufel-Serie) an die Kehle...
Auch wenn die Lobgesänge auf New Line langsam langweilig werden: das US Label ist nach wie vor der
Vorzeigevertrieb für Horrorfilme. Wie schon jüngst bei dem Texas Chainsaw Massacre-Remake haben
sich die Amis für den DVD-Release mächtig ins Zeug gelegt. Bild und Ton sind absolut spitze, wobei einem
besonders der Monsterbass ordentlich den Magen massiert. Die Extras sind qualitativ und quantitativ
hervorragend - an oberster Stelle steht der anekdotenträchtige Audiokommentar mit Freddy, Jason und dem Regisseur.