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| Titel |
The Motorcycle Diaries - Die Reise des jungen Che |
| Originaltitel |
Diarios de motocicleta |
| Erscheinungsort und -jahr |
USA | Peru | GB | Frankreich | D | Chile | Argentinien 2004 |
| Regie |
Walter Salles |
| Produzent(en) |
Karen Tenkhoff | Edgard Tenenbaum | Michael Nozik |
| Schauspieler |
Gael García Bernal | Rodrigo De la Serna |
| Musik |
Gustavo Santaolalla |
| Länge | ca. 120 Minuten |
| FSK |
ab 6 Jahren |
| Studio |
Film Four |
| Genre |
Drama | Abenteuer |
| Auszeichnungen | Oscar ® 2005: Best Original Song, sowie eine weitere Nominierung |
| Verwandte Titel in unserer Datenbank |
Ché Guevara - Rise and Fall: Aufstieg und Fall eines großen Revolutionärs (Code 0) |
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| Disc-Format |
DVD |
| Regionalcode |
2 (PAL) |
| Vertrieb |
Highlight Home Entertainment |
| Release-Datum | 19.05.2005 |
| Tonformate |
Spanisch Dolby Digital 5.1 Deutsch Dolby Digital 5.1 |
| Untertitel |
Deutsch für Hörgeschädigte |
| Bildformat |
Anamorphic Widescreen 1.85:1 |
| Bonusmaterialien |
- Darsteller-Infos (Texttafeln)
- Interviews mit Alberto Granado, Gael García Bernal, Rodrigo de la
Serna, Walter Salles und Robert Redford (insgesamt ca. 33 min.)
- 3 Deleted Scenes
- Featurette (ca. 9 min.)
- Blick hinter die Kulissen (ca. 3 min.)
- Trailer zum Film und zu 5 weiteren DVDs
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1952 brechen Ernesto Guevara de la Serna und sein Freund Alberto Granado zu einer neunmonatigen Abenteuerreise von Argentinien nach Peru auf. 13.000 Kilometer legen sie zunächst mit einem klapprigen Motorrad, später zu Fuß und per Anhalter zurück…
Die Reise des jungen Che ist weder ein politisches Biopic des Che Guevara, noch gibt der Film Antworten auf die Frage nach den Gründen für die doch etwas fragwürdige Einstellung der oft verharmlosten Kultfigur. Losgelöst vom späteren Werdegang des Revoluzzers erzählt Regisseur Walter Salles die Geschichte der Reise des 23-jährigen angehenden Arztes mit seinem besten Freund, dem Biochemiker Alberto Granado, durch den südamerikanischen Kontinent. Überwiegt am Anfang noch eine jugendliche Unbeschwertheit und Abenteuerlust, legt sich die Aufregung der beiden allmählich und sie nehmen sich mehr Zeit für Begegnungen mit Menschen und für ihre Umgebung. Gleichzeitig wird auch der Film ruhiger und konzentriert sich auf ernstere und wichtigere Dinge. Bei einem längeren Aufenthalt in einer Lepra-Kolonie in San Pablo kommen die beiden in Kontakt mit Krankheit, Armut, grundlegenden menschlichen Bedürfnissen und Ungerechtigkeit – eine für die zukünftige Denkweise Guevaras sicherlich nicht unbedeutende Erfahrung. Die Reise des jungen Che ist eigentlich weniger ein Film über die Hauptperson selbst, sondern vielmehr ein Film über Menschen und Menschlichkeit. Die in Chile, Peru, Venezuela, Argentinien und Kolumbien gedrehten Landschaftsaufnahmen unterstützen die besondere Atmosphäre und entfalten gerade im Leindwandformat eine atemberaubende Wirkung.
An Extras hat die DVD verschiedene Interviews mit den Hauptdarstellern, dem Regisseur und auch dem Produzenten Robert Redford zu bieten, die es insgesamt auf eine gute halbe Stunde bringen. Außerdem kann man noch einen kurzen Blick hinter die Kulissen werfen und sich drei entfallene Szenen zu Gemüte führen. |
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| "Lebendiges Roadmovie mit überzeugenden Darstellern und großartigen Bildern." |