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| Titel |
Paradise Now |
| Erscheinungsort und -jahr |
Niederlande | Israel | Frankreich | D 2005 |
| Regie |
Hany Abu-Assad |
| Produzent(en) |
Bero Beyer |
| Schauspieler |
Kais Nashef | Ali Suliman | Ashraf Barhom |
| Musik |
Jina Sumedi |
| Länge | ca. 88 Minuten |
| FSK |
ab 12 Jahren |
| Studio |
World Cinema Fund | Filmstiftung NRW |
| Genre |
Drama |
| Auszeichnungen | Oscarnominierung® Bester nicht-englischsprachiger Film 2006 |
| Verwandte Titel in unserer Datenbank |
The War Within (Code 2) |
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| Disc-Format |
DVD |
| Regionalcode |
2 (PAL) |
| Vertrieb |
Constantin Film | Highlight |
| Release-Datum | 16.03.2005 |
| Tonformate |
Deutsch DTS Deutsch Dolby Digital 5.1 Arabisch Dolby Digital 5.1 |
| Untertitel |
Deutsch für Hörgeschädigte |
| Bildformat |
Anamorphic Widescreen 2.40:1 |
| Bonusmaterialien |
- Interviews (8 min)
- 12 Deleted Scenes (29 min)
- Making of (16 min)
- Darsteller Infos (Texttafeln)
- 7 Trailer zu weiteren DVDs
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In der palästinensischen Stadt Nablus halten sich die beiden Kumpels Said (Kais Nashef) und Khaled (Ali Suliman) mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Als sie eines Tages von fanatischen Islamisten für ein Selbstmordattentat in Tel Aviv auserkoren werden, fühlt sich das Duo geehrt und sagt ohne zu zögern zu. Doch am Tag der Märtyrer-Mission kommen Zweifel auf…
Die Problematik rund um Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete kennt man hierzulande seit Jahren eigentlich nur aus der Tagesschau, umso bemerkenswerter, dass sich ein junger palästinensischer Regisseur des heiklen Themas annahm und mit Paradise Now einen keinesfalls einseitigen Film vorlegt. Hany Abu-Assad erzählt die Geschichte zwar aus der Perspektive seiner Landsleute, glorifiziert aber nicht die furchtbaren Terroranschläge auf die Israelis. Ganz im Gegenteil, der Filmemacher zeigt die einfach zu durchschauenden Tricks und die berechnende Rhetorik der fundamentalistischen Anwerber, die ihre Kandiaten ohne mit der Wimper zu zucken in den Tod schicken. Die Szenen der Vorbereitung sind erstaunlich nüchtern (der schnelle Abschied von der ahnungslosen Mutter, die letzte Nacht, das Anlegen der tödlichen Sprengstoffgürtel) und haben einen tragisch-absurden Höhepunkt: Das obligatorische selbstgedrehte Märtyrer-Video von Khaled, welches allerdings missglückt, da der Kameramann keine Batterien eingelegt hat. In der Sparte "Bester nicht-englischsprachiger Film des Jahres" wurde Paradise Now erst vor wenigen Wochen für den Oscar nominiert und hat auch sonst auf internationaler Ebene alle möglichen Preise abgeräumt.
Die DVD von Highlight zeigt das Drama in der Originalsprache und in Deutsch jeweils in Dolby Digital 5.1. Die Extras sollte man nicht auslassen: Besonders das absichtlich unkommentierte Making of verschafft einen sehr guten Eindruck von den Dreharbeiten, die unter äußerst schwierigen Bedingungen in Nablus stattfanden. |
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| "Keine leichte Kost: Der Nahostkonflikt aus der Sicht zweier Selbstmord-Attentäter." |