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| Titel |
Lord of War - Händler des Todes |
| Erscheinungsort und -jahr |
USA 2005 |
| Regie |
Andrew Niccol |
| Produzent(en) |
Norman Golightly | Andrew Niccol | Nicolas Cage | Chris Roberts | Philippe Rousselet |
| Schauspieler |
Jared Leto | Ian Holm | Nicolas Cage | Ethan Hawke | Bridget Moynahan |
| Musik |
Antonio Pinto |
| Länge | ca. 117 Minuten |
| FSK |
ab 16 Jahren |
| Studio |
VIP 3 Medienfonds |
| Genre |
Thriller | Gesellschaftskritik | Drama |
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| Disc-Format |
DVD |
| Regionalcode |
2 (PAL) |
| Vertrieb |
Sony Pictures Home Entertainment |
| Release-Datum | 08.08.2006 |
| Tonformate |
Englisch Dolby Digital 5.1 Deutsch DTS 5.1 |
| Untertitel |
Türkisch | Englisch | Deutsch |
| Bildformat |
Anamorphic Widescreen 2.40:1 |
| Bonusmaterialien |
- Audiokommentar mit Regisseur Andrew Niccol
- 7 Deleted Scenes
- Making Of (20 min)
- Doku: Ein lukratives Geschäft: Internationaler Waffenhandel (15 min)
- Amnesty International Spot mit Nicolas Cage
- 8 Trailer zu weiteren DVDs
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Im New Yorker Einwandererviertel Little Odessa träumt Yuri Orlov (Nicolas Cage) den amerikanischen Traum vom großen Geld. Schnell macht er sich als Waffenhändler international einen Namen. Selbst US-Agent Jack Valentine (Ethan Hawke) kann Yuris Aufstieg nicht verhindern...
Schon der Vorspann zu Lord of War spiegelt den bitterbösen Grundton des Streifens wider: Der Zuschauer verfolgt den Lebenslauf einer Gewehrkugel - vom Produktionsbeginn in einer Fabrik bis zum fatalen Einschlag in den Schädel eines afrikanischen Kindersoldaten. In den nächsten knapp zwei Stunden verfolgt man gebannt die fiktive Biografie eines schlitzohrigen, zutiefst unmoralischen Waffenschiebers, der von Nicolas Cage mit viel Präsenz verkörpert wird. Aus dem Off kommentiert Cage dabei als Yuri Orlov seine Karriere, spricht den Zuschauer mitunter direkt an und spart nicht mit Rechtfertigungen, denn schließlich "gibt es in den USA mehr Waffenläden als McDonalds". Natürlich geht es ihm genauso wie den dealenden Industriestaaten nur ums Geld, und dass in diesem Geschäft die Grenzen zwischen Legalität und Illegalität zusehends verschwinden, macht Lord of War eindrucksvoll klar. Für Filme dieses amerika-kritischen Kalibers findet man in Hollywood normalerweise keine Geldgeber, so überrascht es auch nicht weiter, dass der Hauptteil der Kosten von europäischen Geldgebern übernommen wurde.
Die Extras der DVD überzeugen als sinnvolle Ergänzung zum Film: Neben dem Audiokommentar mit Gattaca-Regisseur Andrew Niccol sind besonders das Making Of und eine Doku über den internationalen Waffenhandel hervorzuheben. Interessant: Das gewaltige Waffenarsenal im Film lieh man sich von echten Waffenhändlern, da die Kosten dafür um einiges billiger waren als für Attrappen. |
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| "Bitterböse, schwarze Kritik am internationalen Waffenhandel." |