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| Titel |
Casino Royale (Special Edition - 2 DVDs) |
| Erscheinungsort und -jahr |
GB 2006 |
| Regie |
Martin Campbell |
| Produzent(en) |
Barbara Broccoli | Michael G. Wilson |
| Schauspieler |
Jeffrey Wright | Judi Dench | Daniel Craig | Mads Mikkelsen | Eva Green | Giancarlo Giannini | Jesper Christensen |
| Musik |
David Arnold |
| Länge | ca. 139 Minuten |
| FSK |
ab 12 Jahren |
| Studio |
Sony Pictures |
| Genre |
Thriller | Action |
| Verwandte Titel in unserer Datenbank |
007 - Die Welt ist nicht genug (Code 2) 007 - Stirb an einem anderen Tag (Special Edition - 2 DVDs) (Code 2) Ein Quantum Trost (Code 2) |
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| Disc-Format |
DVD |
| Regionalcode |
2 (PAL) |
| Vertrieb |
Sony Pictures Home Entertainment |
| Release-Datum | 23.03.2007 |
| Tonformate |
Englisch Dolby Digital 5.1 Deutsch Dolby Digital 5.1 |
| Untertitel |
Türkisch | Englisch | Deutsch |
| Bildformat |
Anamorphic Widescreen 2.40:1 |
| Bonusmaterialien |
- Disc 1:
- Disc 2:
- Daniel Craig wird Bond (26 min)
- James Bond: For Real (24 min)
- Bond-Girls Are Forever (3-teilig, 49 min)
- Musikvideo "You Know My Name" von Chris Cornell
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Im mittlerweile 21. Bond-Abenteuer wird der britische Geheimagent auf Le Chiffre
angesetzt, einen Bankier des internationalen Terrorismus. Bei einer hochexklusiven
Pokerrunde soll 007 den Schurken in den Ruin treiben...
Zu unbekannt, zu langweilig, zu blond, etc. etc.: Neu-Bond Daniel Craig hatte es
nach seiner Nominierung wahrlich nicht einfach. Als Krönung der Miesmacherei wurde
sogar eine Anti-Craig-Website gelauncht. Mit einigem Abstand erweist sich das
anfängliche Sperrfeuer in den Medien als absolut unbegründet. Craigs erster Einsatz als
007 in Casino Royale wurde nicht nur zum erfolgreichsten Bond-Abenteuer aller
Zeiten, sondern erhielt fast durchweg überschwengliche Kritiken. Als Vorlage nahmen die
Drehbuchautoren den allerersten Bond-Roman von Ian Fleming. Konsequent beginnt die
in edlem schwarz-weiß gefilmte Pre-Title-Sequenz Casino Royale dann auch mit
Bonds Beförderung zur Doppel-Null, der oft zitierten Lizenz zum Töten. Doch nicht nur
das Drehbuch, sondern die gesamte Produktion ist dem Motto "Back to the Roots"
unterworfen: Die zuletzt allzu übertriebenen Stunts und High-Tech-Elemente wurden
deutlich abgespeckt. Geblieben sind aber natürlich die exotischen Kulissen (u.a.
Bahamas und Venedig), die schönen Frauen (perfekt in der Rolle der mysteriösen
Gespielin: Eva Green) und die Bösewichter (solide: der Däne Mads Mikkelsen). Die
eigentliche Sensation ist aber die fantastische Leistung von Craig: cool, entschlossen,
brutal und mit nötigem Tiefgang ist er der beste Bond-Darsteller seit Sean Connery.
Selbst mit den heiligen Kühen der Serie räumt er auf: Auf die obligatorische Martini-Frage
(geschüttelt oder gerührt?) antwortet er: "Seh ich so aus, als ob mich das interessieren
würde?" Nach Schwachpunkten muss man schon mit der Lupe suchen: Einzig der
Titelsong von Ex-Soundgarden-Sänger Chris Cornell will nicht so richtig zünden.
Die Doppel-DVD von Casino Royale bietet zwar technisch besonders im
Audio-Bereich sehr hohes Niveau, enttäuscht aber bei den Bonusmaterialien. Besonders
im Vergleich zu den jüngst erschienenden Neuauflagen der alten Bond-Titel fallen die
Extras gehörig ab. Die Boni auf der zweiten DVD sind entweder unspektakuläre
Promo-Features oder haben keinen wirklichen Bezug zum Film. So ist die
Bond-Girl-Doku mit Maryam d'Abo zwar ganz nett, aber eben nicht mehr als eine
Dreingabe. Ebenfalls schwach: die erste Bond-DVD ohne Audiokommentar-Spur. |
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| "Durchweg beindruckendes Debüt von Daniel Craig: Der beste Bond seit der Connery-Ära." |